“Take -Off” – Start
2002–2008
Ein ganzheitlicher Systemansatz für die Luftfahrt
Die EASA wurde 2002 gegründet, nahm 2003 ihren Betrieb auf und erreichte 2008 ihre volle Funktionsfähigkeit. Mit einem Hauptaugenmerk auf die erstmalige und fortlaufende Lufttüchtigkeit wurde der neuen Agentur von Anfang an auch ein klares Mandat für den Umweltschutz übertragen.
Die EASA verlegte ihren Sitz 2004 von Brüssel nach Köln und knüpfte rasch enge Beziehungen zu anderen zuständigen Behörden. Sie ging eine enge Partnerschaft mit der US-amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA) ein und unterzeichnete Arbeitsvereinbarungen mit Brasilien, Kanada, China, Israel und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).
Im Laufe der Jahre übernahm die EASA immer mehr Aufgaben von der JAA und den Mitgliedstaaten in den Bereichen Flugbetrieb, Besatzungslizenzierung, Drittlandbetreiber, Flugplätze, Flugverkehrsmanagement/Flugassistenzsysteme und Informationen über Konfliktzonen.
Bilder und Bildunterschriften
EASAs erster Sitz in Köln
Im Jahr 2004 zog die EASA nach Köln in ein modernes, neues Hochhaus (das zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt war) auf der anderen Seite des Rheins, das KölnTriangle.
Die Zertifizierung innovativer Produkte
Nach jahrelangen strengen Tests durch verschiedene Teams, darunter auch von der EASA, erhielt das größte Passagierflugzeug der Welt, der Airbus A380, am 12. Dezember 2006 im Rahmen einer feierlichen Übergabezeremonie in Toulouse schließlich seine Musterzulassung von der EASA.
Die Falcon 7X von Dassault, der erste Businessjet mit Fly-by-Wire-Steuerung, erhielt am 27. April 2007 die Musterzulassung der EASA.
Das Triebwerk Rolls Royce Trent 1000 (das unter anderem für den Boeing 787 Dreamliner geeignet ist) erfüllt die höchsten europäischen und ICAO-Sicherheits- und Emissionsanforderungen und erhielt nach einem gründlichen Zertifizierungsprozess im Jahr 2007 von der EASA seine Musterzulassung.
So jung und doch so erfahren
Im Jahr 2008 feierte die EASA ihr fünfjähriges Bestehen. Nun vollständig funktionsfähig, markierte dieses Jahr auch den Abschluss der Phase 1: Eine neue Grundverordnung, die die alte Fassung von 2002 ersetzte, erweiterte den Aufgabenbereich der Agentur auf die Bereiche Lizenzierung, Flugbetrieb und die Zulassung von Betreibern aus Drittländern.