EASA Timeline: Wall 1

Pre-Flight

“Preflight“  - Vor dem Flug

Die 1970er Jahre

 

Die Vorgeschichte der EASA

Die 1970 gegründeten „Joint Airworthiness Authorities“ (später „Joint Aviation Authorities“) entwickelten gemeinsame Zertifizierungscodes und veröffentlichten unverbindliche Mindestanforderungen an die Flugsicherheit in Form der „Joint Aviation Requirements (JARs)“. Die tatsächliche Regulierung und Umsetzung blieb jedoch nationale Aufgabe.

Die EASA entstand aus dem Bedarf an einer zuständigen Behörde mit einem starken Mandat auf europäischer Ebene, um Zertifikate auszustellen und Vorschriften für Lufttüchtigkeit und Umweltschutz zu entwickeln. Eine solche einheitliche und unabhängige EU-Einrichtung sollte zudem als zentrale Anlaufstelle für alle Hersteller und Dienstleister hinsichtlich ihrer Anforderungen an die Lufttüchtigkeitszertifizierung und Wartungszulassung dienen und so gleiche Wettbewerbsbedingungen für die Luftfahrtindustrie gewährleisten.

Bilder und Bildunterschriften

Von der JAA zur EASA

Die Arbeit der EASA begann im Bereich Zertifizierung und Instandhaltung, während die JAA weiterhin für Betrieb, Lizenzierung, Ausbildung und das SAFA-Programm zuständig war. Ein Übergangsplan regelte die Übertragung dieser Aktivitäten von der JAA an die EASA. Anlässlich des vollständigen Übergangs übernahm EASA-Exekutivdirektor Patrick Goudou im Juli 2009 die JAA-Glocken von JAA-Geschäftsführer André Auer.

Der erste Sitz der EASA in Brüssel, Belgien.

Die noch junge EASA nahm ihre ersten Zertifizierungsaufgaben in gemeinsam genutzten Büroräumen in der Rue de Genève 12 in Brüssel auf, einem Gebäude, das sie sich mit der Europäischen Kommission teilte und das nicht weit vom NATO-Hauptquartier und dem Flughafen Brüssel entfernt liegt.